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Vorteile des Systems und Einsatzgebiete

Vorteile des Systems

  • Schwerkraftfiltration mit begrenzter Leistungsabnahme
  • kontinuierliche Filtration ohne Reserveeinheit für die Gegenstromphase
  • Filtertuch mit langfaserigen Filtermedium polstoff, mit erhöhter mechanischer Festigkeit
  • erhöhe Filterleistung (Konzentration TSS < 5 mg/l im Klarlauf)
  • Reinigung der Filtertücher im Gegenstrom, mit sehr geringem Energiebedarf
  • frei von Aerosolen und Lärmentwicklung
  • Flexibilität im Falle von Überlast und Selbstregulierung in Abhängigkeit der Eingangsparameter
  • minimale Abmessungen
  • reduzierter Stromverbrauch (max 1,9 kW je Gerät)
  • geringe Wasservolumina für Gegenstromwäsche
  • einfache Handhabung als Monoblock-Version oder für Betonwannen
  • geringer Wartungsbedarf
  • direkter Zugriff auf alle Versorgungseinrichtungen
  • gute Umweltverträglichkeit

Einsatzgebiete

  • Dritte Behandlungsstufe: die Tuchfilter werden mit großem Erfolg für die Filtration in dritter Behandlungsstufe, im Anschluss an Absetzbecken der zweiten Behandlungsstufe, in biologischen Kläranlagen für kommunale und industrielle Abwässer eingesetzt. Ihre Anwendung entstand aus der Notwendigkeit, eine verbesserte Wasserqualität für die Einleitung in Gewässer zu erzielen. Die Abscheideleistung für suspendierte Feststoffe ist sehr hoch und die durch Filtration erzielte Konzentration liegt unter 5 mg/l. Die Tuchfilter dienen häufig auch am Anlagenende der wichtigen Funktion der Barriere für leichte Schlämme, die leicht ein Überschreiten der Grenzwerte für suspendierte Feststoffe im Klarlauf verursachen können. Überzeugend sind der einfache Aufbau und die Handhabung dieser Vorrichtungen mit minimalem Bedarf an ordentlicher und außerordentlicher Wartung.
  • Reduzierung von Phosphor: in Kläranlagen kann vor der Einleitung der gereinigten Abwässer in Gewässer die Reduzierung der Phosphorkonzentration mittels zweier Verfahren realisiert werden: simultane Ausfällung des Phosphors in Oxidationsbecken mit Belebtschlamm, mithilfe der Zudosierung geeigneter chemischer Produkte; Ausfällung des noch gelösten Phosphors in besonderen Tanks, die so genannte “Phosphor-Nachfällung”, nach der sekundären Sedimentation, mithilfe geeigneter chemischer Zusätze. In beiden Fällen erfüllen die Tuchfilter, installiert als Endfiltration, die wichtige Funktion der Schlammabscheidung mit dem darin enthaltenen Phosphor. Aufgrund der sehr hohen Abscheideleistung für Feststoffe (TSS< 5 mg/l) können sehr geringe Konzentrationen des Elements erzielt werden.
  • Vorfilterung vor der UV-Desinfektion: die Desinfektion von geklärtem Abwasser, vor einer Einleitung in Gewässer, wird immer häufiger mit Systemen realisiert, die UV-Strahlen einsetzen. Diese Systeme erfordern aus Gründen der Funktionseffizienz der UV-Strahlen, zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Verschmutzung der Lampenoberfläche, dass das zu reinigende Wasser einen sehr geringen Gehalt an suspendierten Feststoffen aufweist; in der Regel ist eine Konzentration von weniger als 10 mg/l erforderlich. Der Tuchfilter ergänzt auf perfekte Weise die Anlagenreihe; der UV-Desinfektion vorgeschaltet, wird eine einwandfreie Wasserqualität und somit die Effizienz des Desinfektionssystems gewährleistet.
  • Filtration nach chemisch-physikalischer Abwasserbehandlung: einige industrielle Produktionsprozesse verursachen eine Verunreinigung der Abwässer beispielsweise mit Metallen, in löslicher ionischer Form; diese können mithilfe der Zugabe geeigneter chemischer Stoffe durch Flockung als Schlamm ausgefällt werden. Die Abscheidung der Schlammflocken kann durch Einsatz der Tuchfiltration erzielt werden, deren Filtertücher sich auch für chemische Schlämme eignen.
  • Sekundäre Sedimentation im Anschluss an Biofilmverfahren: der Tuchfilter bietet sich als Ersatz für die sekundäre Sedimentation an, wenn die biologische Abwasserreinigung mit Biofilmverfahren wie Scheibentauchkörper und Tropfkörper erfolgt. Das Abwasser aus biologischen Klärstufen weist in diesen Fällen eine Schlammkonzentration auf, die es gestattet, eine Reinigung direkt mit einem Tuchfilter durchzuführen (ohne sekundäre Sedimentationsstufe); diese Tuchfiltration erzielt einen garantierten Gehalt an suspendierten Feststoffen im Klarlauf von weniger als 35 mg/l, häufig unterhalb von 10 mg/l. Für diese Anwendung hat MITA Water Technologies die Kompaktanlage biocombi entwickelt, die einen biorulli-Scheibentauchkörper mit der Nachbehandlung durch Tuchfiltration kombiniert, welches die vereinfachte Anlagenrealisierung des oben beschriebenen Prinzips verwirklicht.
  • Vorfiltration vor Filterprozessen mit Membrantechnologie: im Falle von intensiver Reinigung kommunaler oder industrieller Abwässer, mit dem Ziel der Wiederverwendung des Wassers zu industriellen oder anderen Zwecken, werden Membran-Filtertechnologien vom Typ Ultrafiltration und Umkehrosmose eingesetzt. Insbesondere erfordert die Technik der Umkehrosmose einen Wasserzufluss, der nur sehr geringe Mengen an suspendierten Feststoffen enthält, damit die Membranen so weit wie möglich vor Verschmutzungen geschützt sind und somit die für die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit des Systems notwendigen Spülvorgänge auf ein Minimum begrenzt werden können. Auch in diesem Fall sind Filtertücher das optimale Filtersystem für den Einsatz vor Behandlungsstufen mit Membrantechnologie und Umkehrosmose.
  • Vorfiltration von Oberflächenwasser: Oberflächenwasser, häufig verwendet für die Trinkwasserversorgung, wird als erste Behandlungsstufe einer Vorfiltration zur Abscheidung von Feststoffen wie Schlick, Mikroalgen und anderem unterzogen. Der Tuchfilter stellt für diese Anwendung ein wirksames Filtersystem dar, mit oder ohne vorgeschaltete Flockung.

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